AIDAsol – „Durch Norwegens Fjorde“ 10.8.-20.8.2017 Reisebericht

Wir haben eine spannende Reise durch Norwegens Fjorde unternommen. Von unserem Ausgangshafen Hamburg haben wir insgesamt 2196 Seemeilen (4067 Kilometer) zu neun Häfen zurückgelegt und zwei Tage auf See verbracht. Von Hamburg aus versegelten wir bereits 79 Seemeilen, bevor wir in die Nordsee gelangten. Nach unserem ersten Halt in Bergen ging es dann weiter durch den gerade einmal anderthalb Kilometer breiten Geirangerfjord, zu dessen Seiten wir die steil aufragenden, mehrere hundert Meter hohen Felshänge bewunderten.
Bei der Fahrt nach Åndalsnes und Molde genossen wir den Ausblick auf die 222 Gipfel der Romsdalsalpen. Wir machten noch Halt in Trondheim und Ålesund, bevor es weiter zum Eidfjord ging, einem Seitenarm des Hardangerfjordes, der sich rund 180 Kilometer lang an bis zu 1600 Meter hohen Bergen vorbeischlängelt. Von hier führte unsere Reise noch nach Stavanger, bevor wir uns mit einem weiteren Seetag auf den Rückweg zum Ausgangspunkt unserer Reise machten, dem Hafen von Hamburg.

Reiseverlauf:

  • 10.8.      Abfahrt in Hamburg gegen 20 Uhr          
  • 11.8.      Seetag
  • 12.8.      Bergen                                                               
  • 13.8.      Hellesylt – Geirangerfjord
  • 14.8.      Åndalsnes – Molde
  • 15.8.      Trondheim
  • 16.8.      Ålesund
  • 17.8.      Eidfjord
  • 18.8.      Stavanger
  • 19.8.      Seetag
  • 20.8.      Hamburg Ankunft um 8 Uhr

Hamburg

Wir haben unsere Flüge individuell gebucht und kommen am frühen Morgen bereits in Hamburg an.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns per Taxi auf den Weg zum Kreuzfahrtterminal Altona, wo uns die wunderschöne AIDAsol bereits mit einem Lächeln begrüßt.
Um 10:00 Uhr können wir unser Gepäck abgeben, danach spazieren wir noch ein wenig in der Sonne am Hafen entlang und begeben uns um 11:15 Uhr zurück zum Terminal. Keine 15 Minuten später öffnet der check-in. Alles geht super einfach. Die freundlichen AIDA Mitarbeiter sind flink und es dauert insgesamt genau 8 Minuten inklusive Sicherheitskontrolle, bis wir auf dem Schiff sind.
Unser erster Weg führt uns routinemäßig an die Beach Bar. Mit einem Glas Sekt stoßen wir auf unsere bevorstehende Kreuzfahrt an.
Um 12:15 Uhr ist unsere Kabine bereits bezugsfertig und die erste Reisetasche steht vor der Kabinentür.
Wenige Minuten später kommt Gepäckstück zwei. Die vorbestellte Kaffeemaschine wird eingeschweißt in Folie mit Tassen, den dazugehörigen 10 Kaffeekapseln sowie mit Kaffeesahne und Milch von zwei „Roomboys“ gebracht. Ich packe aus und um 13 Uhr startet der Urlaub. 😊
Wir entscheiden uns dafür das Mittagessen ausfallen zu lassen und machen einen ausführlichen Schiffsrundgang um einige Freunde unter der Crew zu begrüßen. Danach folgt gegen 17 Uhr die Seenotrettungsübung. Bedauerlich finde ich es immer wieder, dass einige Passagiere die Notwendigkeit dieser Übung ignorieren und alle anderen Passagier unendlich lange warten müssen, bis alle Personen sich vollständig versammelt haben. Auch die Meckereien und Nörgeleien an der Übung an sich sollten sich die Leute doch einfach sparen. Wer eine Kreuzfahrt bucht wird egal auf welchem Schiff diese Übung nicht umgehen können.
Der Kapitän macht eine Durchsage, dass die Sol erst circa 2 Stunden verspätet ablegen wird, da auf ein großes Containerschiff Rücksicht genommen werden muss.  Dies stört aber die Wenigsten, da wir als Entschädigung den tollen anfänglichen Sonnenuntergang mit Blick auf die Hamburger Skyline erleben dürfen.
Zum Abendessen entscheiden wir uns für das Bella Donna Restaurant und genießen einen leckeren Salat und diverse Vorspeisen.
Ab 21:20 Uhr werden die Passagiere durch Entertainmentmanager Boris Henn und General Manager Clemens Spangler auf dem Pooldeck begrüßt und zu einem Glas Sekt eingeladen. Im Anschluss startet die beliebte AIDA Poolparty, an der wir aber nicht teilnehmen, da wir viel zu müde sind und lieber den Ausblick bei der Fahrt auf der Elbe von unserem Balkon aus genießen.

Erster Seetag auf dem Weg nach Bergen

Mit einem leckeren Frühstück mit Spiegeleiern und knusprigem Bacon beginnen wir im East Restaurant unseren ersten Seetag. Vom Wetter her ist es mit 16 Grad und Wolken etwas trüb, woraufhin wir uns entscheiden, einige Zeit in der Wellness Oase zu verbringen. Überraschenderweise ist diese sogar menschenleer. Wir haben die freie Platzwahl und auch der Whirlpool gehört nur uns.  
Gegen 10:00 Uhr kommt eine Durchsage von unserem Kapitän Przemyslaw Kurc, der darauf hinweist, dass AIDAsol drehen und eine kurze Strecke zurückfahren wird, da ein Schlauchboot auf dem Weg gesichtet wurde. Glücklicherweise ist keine Rettungsaktion nötig. Es befinden sich keine Menschen an Bord des Schlauchbootes, was darauf hinweist, dass sich dieses wahrscheinlich von einem Schiff losgerissen hat. Die Sol nimmt den Kurs wieder auf und die Fahrt geht nach 30 Minuten Verzögerung weiter. Die schaulustigen Gäste schwinden von den Fenstern und Decks.
Damit es den Passagieren nicht langweilig wird bietet AIDA den ganzen Tag über die verschiedensten Programme an. Hier ist für jedermann etwas zu finden. Lektorin Christine Hahn erläutert die Stilmerkmale der Ikonenmalkunst, im Theatrium wird ein Lektoren Vortrag über Bergen angeboten. Um 16 Uhr findet auf dem Pooldeck ein Familienfest mit Spielen für die Jüngsten statt. Tanz- und Segway Kurse werden angeboten.
Der sehr beliebte Frühschoppen im Brauhaus, bringt die Teilnehmer in Schwung und Stimmung. Die Offiziere verteilen Grillhähnchen und mit Partyschlagern und diversen an Bord gebrauten Bieren wird zünftig gefeiert.
Auch abends kann man sich zwischen dem Casting für den Wettbewerb „The Voice of the Ocean“, Black Jack im Casino, der Tour de Bar und der Show der AIDA Stars im Theatrium kaum entscheiden.

Wir haben den Cocktailworkshop „Klassische Cocktails“ gebucht. Mit einer Gruppe von ca. 15 Personen treffen wir uns in der Anytime Bar und stellen nach einer kurzen Einweisung durch die beiden Barkeeper, unsere eigenen Pina Colada, Mai- Tai, Sex on the Beach, Long Island Icetea und Planters Punch her. Der Kurs dauert ca. 2 Stunden und macht, feucht fröhlich, sehr viel Spaß.

Bergen

Die liebenswerte Stadt liegt eingebettet zwischen 7 Bergen und am inneren Byfjord. Schon in frühen Jahren zog es die Kaufleute der Hanse hierher, um Handel zu betreiben. Das Gefühl dieser Zeit verspürt man noch heute bei einem Spaziergang durch das alte Handelszentrum Bryggen. Die historischen Kaufmannshäuser mit ihren Innenhöfen sind einen Besuch wert. Auf dem berühmten Fischmarkt „Fisketorget“ werden neben fangfischen Fischen und Meeresfrüchten auch lokale Spezialitäten angeboten.

Wir begeben uns heute auf einen Ausflug zum Markteinkauf mit dem Rossini Küchenchef Kevin Schuster.
In einer kleinen Gruppe von insgesamt 4 Teilnehmern, hat Kevin die Möglichkeit auf all unsere Fragen einzugehen. Wir unterhalten uns sehr nett.
Nach wenigen Minuten Spaziergang vom Schiff, erreichen wir den quirligen Markt. Leider ist es recht kalt und bei dem Regen verfangen sich hier und da schon mal die Regenschirme.  
Die Verkäufer an den Ständen begeistern aber dennoch die Marktbesucher durch Ihre freundliche norwegische Art und die ein- oder andere Kostprobe die gereicht wird.
Wir futtern uns auf Kevins anraten hin durch verschiedenste Lachssorten (Räucherlachs, Wildlachs, Gravedlachs), herzhafte Salamis vom Elch und Rentier, bis wir zu den lokal hergestellten Käsen gelangen. Diese sind teilweise mit frischen Kräutern und Knoblauch versehen oder schmecken schön chilischarf. Eine lokale und nur noch in 7 Käsereien hergestellte Spezialität ist ein Caramel Ziegenkäse der zusammen mit Moltebeeren Marmelade hervorragend schmeckt. Die Moltebeeren Marmelade ist sehr kräftig im Geschmack und durch die Körner der Beere hat sie einen entsprechenden Biss.
An einigen anderen Ständen ist für den Mittagstisch hergerichtet. Hier werden neben Krabbenbeinen und Shrimps auch andere Meeresfrüchte frisch gegrillt und gekocht.
An anderen Ständen werden eine Vielzahl an Früchten, die aus lokalem Anbau stammen, verkauft.
Aber auch Felle, Strickwaren und hausgemachte Kosmetika werden angeboten.
Wir lernen einiges über die Herstellung der Produkte, bis sich die Gruppe aufteilt.
Kevin und ein Teilnehmer bringen die vielen Tüten, den Einkauf für das Rossini Restaurant, an Bord.
Ich bleibe noch eine Weile in der Stadt und bummele entlang der alten Kaufmannshäuser und entschwinde dem zwischenzeitlich strömenden Regen beim Besuch einiger wunderschöner Ladengeschäfte. Hier findet man nicht nur Souvenirshops, sondern auch den ein oder anderen tollen Pelz-, Schuh- und Bekleidungsladen. Die klassischen norwegischen Strickpullover und Mützen gibt es natürlich überall.
Nach der Rückkehr zum Schiff gönne ich mir eine ausgezeichnete Ganzkörper Massage im wunderschönen AIDA Spa und verweile noch ein Stündchen in der Wellnessoase.

Zum Abend haben wir heute das „Rossini einmal anders“ gebucht.
Um 17:30 Uhr treffen sich die Teilnehmer in der Anytime-Bar, wo während des Auslaufens aus dem Hafen von Bergen, neben Champagner auch eine große Auswahl an liebevoll hergestellten und wunderbar schmeckenden Canapes und Häppchen gereicht wird. Jakobsmuscheln mit Algensalat, Trüffelquiche, Lachsmousse, Elchsalami, Rinder-Tartar, Trüffelschinken und Gurken Gazpacho mit Champagner Espuma sind nur eine Auswahl der tollen Kleinigkeiten.
Danach dürfen wir im Rossini Restaurant das folgende 5-Gang Menü genießen:

  • Spinat-Tomaten-Cappuccino mit gebackener Tiefseegarnele

  • lauwarm marinierter Bachsaibling auf geschmolzenen Zwiebelchen mit Sauerrahm-Espuma

  • Sorbet vom Weinbergpfirsich

  • „Surf & Turf“ neu inspiriert - Croustillon vom Hummer und geschmorter Ochsenschwanz mit konfierten Radieschen

  • Vanille-Himbeer-Törtchen mit Joghurt Oliven Eis

Uns hat das toll abgestimmte Menü hervorragend geschmeckt. Jeder einzelne, liebevoll angerichtete Gang war eine Augen- und Gaumenfreude. Danke an Kevin Schuster und sein Rossini Team!

Hellesylt und Geirangerfjord

AIDAsol legt um 8:00 Uhr in dem malerischen Örtchen Hellesylt an um hier Passagiere die einen Ausflug gebucht haben, von Bord gehen zu lassen.
Der große Wasserfall mitten im Ort übertrumpft das Dorf und lässt so manches Holzhaus klein wie ein Puppenhaus erscheinen. Wir genießen die frische klare Luft und den Ausblick von unserem Kabinen- Balkon, sowie das Ablegen aus Hellesylt und die Weiterfahrt nach Geiranger.

Ab 10:00 Uhr lädt der Entertainment Manager zum Wurst & Durst Frühschoppen, mit frisch gegrillt Würstchen und Bier auf dem Pooldeck ein um die Einfahrt in den Fjord zu feiern.

Vorbei an riesigen Gletschern, unzähligen Wasserfällen, wie den sieben Schwestern, die aus schwindelerregender Höhe über vielzählige Kaskaden in die Tiefe stürzen, erreichen wir unser Ziel. Gerade einmal anderthalb Kilometer breit, herrscht hier eine bedrohliche Enge zwischen den Felshängen, die den Eindruck vermitteln, als ob sich das Schiff hindurchzwängen muss.
AIDAsol liegt auf Reede. Beeindruckend ist der Blick vom Außendeck der Wellnessoase aus. Das kleine Städtchen Geiranger liegt verträumt eingebettet zwischen glasklarem Wasser und schneebedeckten Gletschern.

Das Wetter ist durchwachsen, recht kalt mit Nieselregen, aber das nimmt uns nicht die Vorfreude auf den über AIDA gebuchten Ausflug „Dalsnibba und Adlerkehren“.
Nach dem Treffen im Theatrium wird die Gruppe von den AIDA Scouts zu den Bussen begleitet. Unser Guide ist eine junge Italienerin die hervorragend deutsch spricht und sich in der Umgebung bestens auskennt.
Über Serpentinenstraßen und Haarnadelkurven geht die idyllische Fahrt durch die sattgrüne Landschaft. Vorbei an unzählbaren Wasserfällen, alten Bauernhäusern mit Moosbedeckten Dächern und Seen führt der Weg hinauf auf den 1500 m hohen Dalsnibba Gletscher. Ringsherum liegt Schnee.
Für die Auffahrt braucht nicht nur der Busfahrer, der für diese Strecke eine besondere Ausbildung benötigt, gute Nerven.
Am Ziel angekommen haben wir 20 Minuten Aufenthalt. Es ist sehr windig, eiskalt und fängt nach wenigen Minuten sogar an zu schneien. Das Wetter zieht innerhalb kürzester Zeit so zu, dass der Fjord und die AIDAsol nur noch nebelüberzogen zu erkennen sind. Dennoch war es die Auffahrt wert.
Weiter führt unser Ausflug zurück durch Geiranger zu den Adlerkehren. Auch hier winden sich engste Haarnadelkurven den Berg hinauf. Wir haben am Aussichtspunkt 30 Minuten Zeit um den tollen Ausblick auf die Sieben Schwestern, den ruhigen Fjord, und unsere Sol zu Genießen. Leider regnet es in Strömen und es weht ein starker Wind. Das Filmen und Fotografieren mit Regenschirm in der Hand wird zur Herausforderung, aber ich bin dennoch stolz auf die schönen Bilder und Eindrücke die ich von diesem Ausflug mitnehmen darf.

 

Åndalsnes und Molde

Heute legen wir um 9:00 Uhr am Liegeplatz „Tidekaia“ in dem kleinen Örtchen Molde an.
Von hier aus bieten sich Ausflüge über die Passstraße Trollstigen zu dem Aussichtspunkt Trollstigheimen an, von wo aus man tolle Ausblicke auf die 1000 Meter hohe Trollwand hat.

Da ich mir bei Schnee und Regen am Vortag eine ordentliche Erkältung zugezogen habe, kommt heute kein Ausflug in Frage. Das Wetter ist aber um einiges besser, mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, verlassen wir dennoch für einen Moment das Schiff und spazieren durch den kleinen schönen Ort. Gleich gegenüber vom Schiffanleger befindet sich der „Bahnhof“ für die Raumabahn, was für individuelle Ausflüge sehr praktisch ist.
Das Gebiet um den Hafen ist sehr schön angelegt, mit Parkbänken, Spielplatz und Aussichtspunkten auf den Fjord und den Schiffsanleger. Ich kann einige tolle Schnappschüsse, der Sol mit Wasserspiegelung festhalten.
Um 13:30 Uhr heißt es wieder „Sail-Away“, wir legen ab und fahren weiter nach Molde.
Ich verbringe die Zeit, in Decken eingepackt in der Hängematte auf dem Balkon. Die frische saubere Luft und die Sonnenstrahlen in meinem Gesicht tun unendlich gut.

Um 15:30 Uhr legen wir erneut an. Unser Liegeplatz in Molde ist der „Stokaia“.
Der malerische Ort Molde ist für seine schöne Umgebung und den Ausblick auf die Romsdalsalpen bekannt. Der Aussichtspunkt Varden bietet aus gut 400 Metern Höhe einen fantastischen Blick über die Stadt und das berühmte Moldepanorama.
Ab Molde werden Ausflüge für die Panoramafahrt auf der spektakulärsten Küstenstraße Europas mit Ausblick auf Fjord und Küstenlinie angeboten.
Um 20 Uhr geht unsere Fahrt weiter Richtung Trondheim.

Heute Abend haben wir eine Reservierung in der Sushi-Bar, die sich auf AIDAsol im East Restaurant befindet. Nach ausgiebigem Studieren der Speisekarte können wir uns kaum entscheiden und bestellen daher die gemischte Platte für 2 Personen mit kaltem und warmen Sushi.
Wir sehen den Sushi Meistern genau bei der Herstellung zu und sind begeistert davon, wie ordentlich und sauber hier gearbeitet wird. Nach ca. 10 Minuten ist unser Abendessen fertig und wir bekommen eine große Schieferplatte mit einer tollen Auswahl verschiedenster Sushi Arten.
Alles schmeckt sehr lecker und wir sind wunschlos glücklich und satt. Mit der Rechnung bringt uns der nette Kellner als Aufmerksamkeit noch ein süßes Sushi, aufs Haus. Auch dies ist eine Gaumenfreude. Mit Marzipan und frischer Mango in „Sticky-Reis“ ein ganz andere Art von Dessert, aber spitze!

Trondheim

Die Krönungsstadt der Könige war und ist Trondheim. Im traditionsreichen Nidarosdom, dem großartigsten skandinavischen Kirchenbau, finden auch heute noch alle Krönungszeremonien statt.
Aber nicht nur der Dom und der nebenan gleichnamige Palast des Erzbischofs machen den besonderen Reiz Trondheims aus. Herrlich ist auch die Lage in einer Bucht des Trondheimfjords. Der Fluss Nidelva umschließt das Stadtzentrum von drei Seiten und lässt so die Halbinsel Ora entstehen.

Heute ist es zwar etwas bewölkt aber die Temperatur soll bis auf 22 Grad heraufklettern.
Wir legen um 8:00 Uhr am Cruise Pier 68 an.
Nach unserem Frühstück verlassen wir gegen 10:00 Uhr das Schiff und begeben uns auf den Weg in die Stadt. Nach ca. 10 Minuten erreichen wir die Innenstadt von Trondheim mit vielen schönen Geschäften, Cafés und Restaurants. Heute kaufen wir ein paar Kleinigkeiten ein, trinken einen €6,00 teuren, aber leckeren, Cappuccino und sitzen einen Moment draußen in der Fußgängerzone und beobachten die Touristen. Danach gehen wir zurück zum Schiff.
Ab 16:30 findet das beliebte „Crew-Shaken“ auf dem Pooldeck statt. Die Sonne scheint was doch eine Vielzahl der Passagiere dazu animiert den ein- oder anderen Cocktail der von den Crew Mitgliedern geshaked wird zu testen.

Wir sind zum Abendessen im Buffalo Steakhouse und bestellen die folgenden Gerichte:

  • Spicy Buffalo Shrimps: knusprig frittierte Garnelen, ummantelt mit einer leicht scharfen Sauce
    Einfach toll! Die Qualität der Garnelen ist vorzüglich, hervorragend im Geschmack und genau wie beschrieben, knusprig mit einer leicht scharfen Sauce. Würde ich sofort wieder bestellen!!!
  • Tartar vom US-Beef, klassisch zubereitet
    Das Tartar war mir zu grob gewürfelt und es war überhaupt nicht gewürzt. Hier hat es leider an allem gefehlt, Zwiebel, Kapern…schade!
  • Kalifornischer Caesar Salat mit Parmesan und Speck-Croutons
    Hervorragend, schön knackig! Das Dressing schön nach Sardelle und Käse schmeckend, so muss Caesar Salat sein.
  • Dry-Aged Beef Loin Ribs mit Kräuterbaguette und Cole Slaw.
    Die Ribs haben sehr gut geschmeckt, waren butterzart und sind fast von den Knochen gefallen. Perfekt gewürzt. Die Portion ist für eine Person kaum zu schaffen.

Das Abendprogramm auf AIDAsol lässt wie an keinem Abend irgendwelche Wünsche offen.
Die Boris`s Prime Time, die Informationsshow des Entertainment-Manager, Boris Henn, zieht wie jeden Abend unzählig viele Passagiere in das Theatrium. Besonders heute, da unser Kapitän Przemyslaw Kurc Frage und Antwort steht. Wir haben keine Chance einen Sitzplatz zu bekommen. Dennoch schauen wir die Show und Genießen dazu einen Cocktail von der Sol Bar auf Deck 9.

Ålesund

Einzigartig in Norwegen ist die wundervolle Jugendstil Architektur in Ålesund. Nach einem Großbrand im Jahr 1904 wurde die Stadt fast vollständig neu aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen die prachtvollen Bauten mit ihren farbenfrohen Fassaden und zahlreichen Türmchen und Turmspitzen.
Vom Hausberg Aksla hat man einen herrlichen Blick über die lebhafte Hafenstadt, die sich über drei Brücken verbundene Inseln, in einer wild verzweigten Fjordmündung erstrecken. Unzählige Fjorde und die majestätischen Berge der Sunnmøre-Alpen vereinen sich zu einem herrlichen Panorama.
Durch seine günstige Lage ist Ålesund einer der wichtigsten Fischereihäfen des Landes und weltweit größter Exporthafen für Trockenfisch, der in Norwegen als Knabberei sehr beliebt ist.


In Ålesund liegen wir heute von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Es ist kühl aber zum Glück regnet es nicht.
Heute lassen wir das Frühstück an Bord ausfallen, da wir gerne an Land etwas probieren möchten.
Nach einem ca. 20-minütigen Spaziergang, entlang an kleinen Häfen und Gassen, finden wir eine Bäckerei mit Café und entscheiden uns dafür hier einzukehren. In der Auslage liegen herzhaft belegte Brote und Brötchen und es gibt eine große Auswahl an süßem Gebäck und Kuchen. Ich lasse mir von der freundlichen Norwegerin etwas empfehlen und so bekommen wir die Spezialitäten von Ålesund, ein Stück Kuchen und ein süßes Teilchen. Dazu eine heiße Schokolade mit Sahne.
Das Stück Kuchen, ist eine Rolle mit vielen verschiedenen Nussorten, Vanillecreme und Meringue. Sehr süß aber unheimlich lecker. Das süße Teilchen ist ähnlich wie ein halbierter Krapfen, aus einem ganz leichten und fluffigen Teig hergestellt und ist mit einer großen Menge von sehr schmackhaften Vanillepudding gefüllt. Auch die heiße Schokolade schmeckt richtig nach frischer Milch und Schoko. Ein absolut süßes aber doch leckeres Frühstück und wir sind froh, dass wir es versucht haben.
Da wir heute bereits um 13:00 Uhr ablegen, spazieren wir noch ein Stündchen durch die schöne Stadt und begeben uns zurück zum Schiff.
Den Nachmittag verbringen wir in der Wellness Oase, dazu haben wir eine 50-minütige Massage gebucht, die sehr wohltuend ist.
Nach einer Durchsage vom Kapitän werden wir informiert, dass es an Bord einen medizinischen Notfall gibt und dazu ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, der den Passagier abtransportierten muss. Sämtliche Außenbereiche werden geräumt und abgesperrt. Auch die Balkone dürfen nicht betreten werden. Wir sind im Wellnessbereich und können daher den Hubschrauber weder sehen noch hören. Passagiere erzählen uns, dass alles recht zügig ablief und die Decks recht schnell wieder geöffnet wurden.
Heute Abend entscheiden wir uns für die 2. Essenszeit im Marktrestaurant, welche um 20:00 Uhr beginnt. Um 20:15 Uhr ist das Restaurant sehr voll und wir finden nur noch Sitzplätze an einem 8-er Tisch. Während sehr netter Gespräche mit den Tischnachbarn genießen wir den Themenabend USA.

Eidfjord

Das wunderschöne Örtchen Eidfjord liegt eingebettet zwischen dem Hardangerfjord und dem Hochgebirge in der geschützten Landschaft des größten norwegischen Nationalparks Hardangervidda. Gäbe es einen Wettbewerb um den schönsten Fjord, wäre der Hardanger sicherlich ein Titelanwärter. Rund 180 Kilometer schlängelt er sich an bis zu 1600 Meter hohen Bergen vorbei und bietet atemberaubende Anblicke: In nahezu bodenlose Tiefen stürzen Wasserfälle, mächtige Gletscher und wildromantische Berghänge, die mit der kargen Kältesteppe kontrastieren.

Unser Wecker klingelt heute bereits um 6:00 Uhr, da wir von der wunderschönen Fjordlandschaft nicht genug bekommen können und diese morgens, ganz in der Früh von unserem Balkon aus mit einer Tasse frischem Kaffee, auf uns wirken lassen. Wir fahren vorbei an kleinen, malerischen Dörfchen, wilden Wasserfällen und kleinen Inselchen.
Um 8:00 Uhr haben wir heute einen Tisch im Buffalo Steakhouse zum Frühstücken reserviert, was ich jedem AIDA Passagier wärmstens empfehlen kann. Unser Tisch am Fenster ist schön eingedeckt. Der Kellner bringt sofort eine Etagere mit verschiedenen Wurst und Käsesorten, sowie einen Brotkorb mit diversen Brötchen und Brotsorten. Dazu gibt es in kleinen Portionsgläsern verschiedenste Marmeladen und Honig. Frisch gepresster Orangensaft und Sekt werden ebenfalls gereicht.
Der Kaffee wird aus dem Café Mare, wo es seit neuestem Kaffees von Starbucks gibt, gebracht.
Zudem gibt es eine Speisekarte mit weiteren Gerichten: Eierspeisen, Lachs, Würstchen, Pfannkuchen und Obst sind nur eine Auswahl daraus, die kostenfrei dazu bestellt werden können.

Um 10:45 Uhr verlassen wir die Sol um an Land zu gehen. Hier machen wir einen ausgiebigen Spaziergang entlang des Ufers, um das Schiff von allen Seiten bewundern zu können. Die Bäume die wir entlang unseres Weges am Ufer sehen sind alle am Stamm mit unterschiedlichen Woll-Strickmustern gekleidet.
Zwischendurch beobachten wir, wie ein Wasserflugzeug zu Rundflügen startet. Verschiedene Pilzsorten sehen wir auf unserem Weg. Durch den Ort fließt ein rauschender Fluss mit glasklarem Wasser, sogar einen mutigen Schwimmer sehen wir im tosenden Wasser. Rundherum ist es saftig grün und es riecht nach Natur.
Der Ort bietet neben ein paar wenigen Souvenirshops, einer Tankstelle, einem Lebensmittelgeschäft und 2 Cafés, die von den Passagieren überfüllt sind atemberaubende Ausblicke.

Auch heute zieht es uns erneut zum Abendessen in das Markt-Restaurant zum Themenabend Frankreich. Wir sind bereits um 18:00 Uhr dort, da wir auf das Mittagessen verzichtet haben.
Die Auswahl ist überragend und man weiß überhaupt nicht was man aus dem vielfältigen Angebot essen soll.
Neben Coq-au-Vin, gegrilltem Fisch, Rotzungenfilet mit Artischocken und Bohnen, Lammkoteletts in Rosmarin Jus, Cordon Bleu, Schnecken, Ratatouille, Kartoffelgratin mit Blauschimmelkäse, gebackenem Camembert, Quiche Lorraine, diversen Salaten und vielem mehr,  werden verschiedenste Desserts, Eclairs, Mousse au Chocolat, Tartelettes, frisch zubereitete Crêpes mit Blaubeeren und eine Auswahl an tollsten Käsesorten angeboten.

Das weitere Abendprogramm ist AIDA-like sehr vielfältig. Von Tanzkursen, über Bücherabend, Lesungen, der Show „Satisfaction“ im Theatrium, findet in der AIDA Bar das beliebte Alpenglühen statt. Die „Hirtenwirte“ geben um 21:30 Uhr den Startschuss zur Mordsgaudi. Neben allerhand Deftigem wartet auch der Nagelsepp am Hackstock oder das Maßkrug-Stemmen. Bei frisch gezapftem Weißbier kühlen sich die „Warmgetanzten“ ab.

Stavanger

Der Auszeichnung als europäische Kulturhauptstadt 2008 kann man nach einem Bummel durch den historischen Stadtkern sicherlich zustimmen. Das Viertel „Gamle“ mit den schmalen Kopfsteinpflaster-Gassen und den kleinen, strahlenden weißen Holzhäusern aus dem 18.und 19. Jahrhundert hat bisher jeden Besucher verzaubert. Im Kontrast dazu stehen die architektonischen Errungenschaften einer Ölmetropole. Auch die Natur um Stavanger hätte einen Titel verdient. Der hellgrüne Lysefjord, an dessen Mündung die Stadt liegt, bietet bei einer Bootstour imposante Bilder. Er ist zu beiden Seiten von über 1000 Meter hoch aufragenden Steilwänden eingeschlossen, an deren markantester Stelle etwa 25 Kilometer von Stavanger entfernt in schwindelerregender Höhe die Felskanzel Preikestolen drohnt.

Um 9:00 Uhr legt AIDAsol nach einer atemberaubenden, landschaftlich spektakulären Fahrt in Stavanger an. Bereits von unserem Balkon aus haben wir einen tollen Ausblick auf die schönen weißen Holzhäuser von „Gamle“.
Das Wetter ist sehr schön. Die Sonne scheint 😊
30 Minuten nachdem unsere Sol die Leinen festgemacht hat, läuft die Costa Magica in den Hafen ein.
Wir haben über AIDA den Bootsauflug auf dem Lysefjord gebucht.
Nachdem sich die Teilnehmer alle in der AIDA Bar versammelt haben, gehen wir gemeinsam mit unserem Scout nur wenige Schritte zum Bootsanleger. Wegen des schönen Wetters sind die Plätze auf dem Außendeck des Ausflugsbootes sehr schnell besetzt, doch wir haben Glück und können zwei Plätze ergattern.
Die Fahrt führt aus der Stadt hinaus, vorbei an einigen Inseln und durch diverse Brücken, entlang einer wunderschönen Landschaft. Wir passieren kleine Dörfer und abgelegene Bauernhöfe und kommen zu einer Grotte in die wir so weit wie möglich hineinfahren. Die Klippen um uns sind gigantisch hoch, man fühlt wie klein man doch ist.
Nach einer kurzen Entfernung sehen wir auf einer grünen Aue wilde Ziegen. Diese kommen bis zum Ufer als sie das Ausflugsboot wittern, da sie wissen, dass sie mit Äpfeln gefüttert werden.
Weiter geht die Fahrt zum Preikestolen, der markant die Landschaft prägt.
Wie abgesprengt vom restlichen Bergmassiv ragt der eckige Klotz in den Himmel.
Wasserfälle rinnen von den Gletschern. Die Natur ist atemberaubend und die Augen wissen nicht wo sie zuerst hinschauen sollen.
Zwischendurch machen wir einen 20-minütigen Halt an einem Ausflugslokal, welches nur per Boot erreicht werden kann. Hier warten heißer Kaffee und Tee sowie frisch gebackene norwegische Waffeln auf uns. Nach der Stärkung geht die Fahrt weiter und dann zurück zum Schiff.
Wir erkunden den kontrastreichen Ort noch zu Fuß.
Sehr gut gefällt uns die Øvre Holmegate, eine Straße im Zentrum von Stavanger, in der alle Häuser in ausdrucksstarken Farben bemalt sind. Ein bisschen erinnert es an die Karibik. Hier findet man Geschäfte, Cafés und Läden die Kunst und Lokales anbieten.

Heute findet erneut ein großzügiges Programm an Bord statt.
Auf dem Pooldeck werden ab 17:00 Uhr gemixte Drinks von den AIDA Offizieren angeboten.
Bei einem Preis von 2 zu 1 ist das Deck natürlich sehr gut besucht.
Der Kunstthemenabend „Stella Maris“ ist ab 19:00 Uhr auf Deck 9 in der Galerie für Kunst Liebhaber eine Option. In der Ocean Bar spielt der Gitarrist Santiago aber auch Dart, Volleyball, Boccia und Shuffleboard werden für die aktiven Passagiere angeboten.
Die Show „Dancing Queen Reloaded“ im Theatrium zieht ABBA Fans an und für Disco Fans startet um 21:00 Uhr in der Anytime Bar die „black & white“ Party.



Wir sind heute Abend noch einmal im Rossini zum Essen, da uns das folgende 6-Gang Menü mit „Köstlichkeiten aus dem Eismeer“ sehr anspricht.

  • Ceviche von der Fjordforelle mit Schaum vom süßen Senf
  • Cremiges Fischsüppchen aus dem Eismeer
  • Marktfrischer Fisch auf jungem Spinat
  • Frozen Joghurt mit Erdbeere und grünem Pfeffer
  • In Roter Bete pochierter St. Pierre mit Mangold und Kräuter-Coulis
  • Cassis-Torte im Tiramisu-Style mit Marsala

Wir genießen jeden einzelnen Gang und haben an dem gesamten Menü überhaupt nichts auszusetzen. Die Kreation von Kevin Schuster ist hervorragend ausgewählt, abgestimmt und zubereitet. Jeder Teller ist wunderschön angerichtet und auch auf das kleinste Detail wird geachtet

Letzter Seetag

Heute haben wir die Küchenführung gebucht und Treffen uns um 9:00 Uhr mit den anderen Teilnehmern im Brauhaus. Die Gruppe wird wegen der Größe aufgeteilt und wir haben das Glück und werden von Rossini Chef Kevin Schuster durch die Lagerräume, Kühlhäuser und Küchen geführt. Kevin erklärt alles ausgiebig.
Sämtliche Lebensmittel, außer Obst und Gemüse, kommen direkt aus Hamburg, egal auf welcher Route sich AIDA befindet. Daher ist ein Bestellvorlauf von einigen (4-5) Wochen, erforderlich. Wenn das Schiff in Fernzielen, z.B. der Karibik unterwegs ist beträgt die Vorlaufzeit sogar 8-9 Wochen.
Der Einkauf muss genau geplant werden. Hierzu wird auch ermittelt, welches Durchschnittsalter die Passagiere auf den kommenden Reisen haben werden. Sind die Gäste älter, so müssen mehr Fleisch und Kartoffeln geordert werden. Bei jüngeren Gästen mehr Pasta, Pizza und Pommes. Des Weiteren wird mit Vergleichsreisen aus dem Vorjahr abgestimmt.
Sämtliche Soßen und Suppen werde auf dem Schiff frisch gekocht. Alle 3 Tage werden ca. 300 Liter Soße und täglich 150 Liter Brühe hergestellt als Basis für Suppen usw. Sämtliche Brot- und Brötchensorten (außer Glutenfrei) werden an Bord gebacken. In den Küchen und der Bäckerei wird in Tag- und Nachtschicht gearbeitet.
Zum Abschluss der Küchenführung wird im Brauhaus noch ein Glas Sekt mit leckeren Canapes gereicht.
Nach der Küchenführung entschließe ich mich dazu mit dem Packen zu beginnen, damit ich den restlichen Seetag noch zur Verfügung habe, da ich noch eine Maniküre und eine letzte Massage gebucht habe, bevor es am Abend zu „Farewell-Dinner“ in das Bella Donna Restaurant geht.

Das Küchenteam hat ein tolles Buffet zum Abschied kreiert. Neben Lobster, Kaviar und Lachs, gibt es Rindercarpaccio, Rinderlende, Lamm, Kalbsfilet in Weißweinrahm, einen saftigen Braten von der Grillstation und neben verschiedenen Desserts auch die berühmte AIDA „Farewell“ Torte, die bei keinem Reiseabschluss fehlen darf.

Um 21:20 Uhr laden Hotelmanager Rainer Heilen und Entertainmentmanager Boris Henn auf ein Glas „Farewell-Sekt“ im Theatrium ein, bevor sie sich mit der AIDA Crew aus sämtlichen Abteilungen, angeführt vom Küchenteam und dem Food & Beverage Team, verabschieden.

Während der 10-tägigen Reise wurden folgendes verbraucht:


- 20,5 Tonnen Obst und Gemüse  - davon 2,6 Tonnen Ananas -
- 8,2 Tonnen Fleisch
- 5,4 Tonnen Fisch
- 2,1 Tonnen Kartoffeln
- 30.000 Eier
- 33.000 Tausend Brötchen
- 80 Sorten Käse

Getrunken wurden:

- 3258 Liter Radeberger Bier
- 7954 Cocktails
- 4101 Liter Weißwein
- 6050 Liter Rotwein
- 9709 Kaffees

Insgesamt 71605 Getränke!

Es wurden 139 verschiedene Ausflüge angeboten und von der Tagesinfo „Aida Heute“ wurden 14300 Exemplare erstellt.